Mittwoch, 11. April 2012

So kann es gehen

Schon lustig, wie es manchmal so kommt im Leben. Da kennt man jemanden seit fast 15 Jahren, verliert den Kontakt und als man sich dann das nächste Mal trifft, spielt alles verrückt. Auf einmal flattern Schmetterlinge wie verrückt im Bauch umher, der Kopf kommt nicht mehr zum ruhen und alles ist wie bei der ersten großen Liebe damals. Damals, als man noch jung war und noch nichts von den bösen Tücken der Liebe wusste, geschweige denn erahnen konnte, wie fies die sein kann.
Und wenn man es dann tatsächlich wagt und ein bisschen was riskiert, dann kann man Glück haben und man rutscht ganz unerwartet in eine Beziehung. und alles wird ganz anders, als man es bisher kannte.




Mir geht es gut,

Samstag, 3. September 2011

*seufz*

Am Freitag war er im Briefkasten, der hart umkämpfte Kitagutschein. Und obwohl ich mich tierisch für meinen Purzel freue, wird es mir doch ganz schwer ums Mamaherz. Ja, man könnte jetzt zu Recht sagen, dass ich es ja selber so wollte, sogar dafür gekämpft habe, damit er ab dieses Jahr in die Kita geht. Und ja, dem stimme ich zu. 
Dem kleinen Menschen zu Liebe habe ich mich ins Zeug gelegt um ihm einen Kitabesuch ab diesen Herbst zu ermöglichen, wäre es aber nach dem Mutterherz gegangen, so würde er nie gehen. 
Die Medaille hat zwei Seiten: 
Da wäre zum einen die Seite, die ganz dem Kind und seinen Bedürfnissen zu gewandt ist. Der kleine Mann, und das merke ich immer häufiger, sucht den Kontakt zu anderen Kinder, möchte immer zu spielen, basteln, malen, singen, toben, rennen, einfach ein ganz normaler und aufgeweckter zwei jähriger Junge sein. Leider kann ich ihn nicht so fördern, wie er es verdient hätte, denn zum einen fehlen mir zum Teil die Mittel (Materialien, Raum und Zeit) und zum anderen KANN ich ihm als Erwachsener ja gar nicht all das geben, was er momentan so intensiv sucht. Ach und so ganz nebenbei hat seine kleine Schwester ja auch noch Bedürfnisse, die wir versuchen, so gut es uns eben möglich ist,  zu berücksichtigen.
Nun kommen wir zur Mamaseite, die total ängstlich und egoistisch ist. Er ist mein Baby!!! Also mal im Ernst: Der ist doch noch so klein und hilflos. Das Sprechen mag ihm auch noch nicht so gelingen und überhaupt weiß ich ja, wie man in manchen Kiten mit den Knirpsen umgeht. Und wenn die da nun ganz doof zu ihm sind? Oder gar gemein? Der kann sich ja noch nicht so einfach Hilfe von der Mama holen... Und überhaupt, muss ich es gut finden, dass da irgendwelche Menschen meinem Baby das Leben schwer machen, nur weil sie der Meinung sind, dass muss so?! 
Mein Baby! *schluchz*
Nein, er wird sicherlich eine tolle Zeit im Kindergarten verbringen und die gönne ich ihm ja auch, aber wehe dem, dass ich irgend etwas mitbekommen... Dann kommt Mama und dann brennt der Platz!
Nun erst einmal "Bye",

Samstag, 27. August 2011

Und auf einmal ist alles

Eine Weile, so ca. das erste halbe Jahr hatte ich mir noch versucht einreden zu wollen, dass alles so geblieben ist, wie es war, ich mein Lebensstil eigentlich nicht wirklich geändert habe.
Doch dann irgendwann bemerkt man, dass doch alles komplett anders ist. Man muss einen neuen Rhythmus erlernen, neue Dinge vertreiben einem den Tag und obwohl alles so komplett anders und neu ist, fragt man sich, wie man vorher nur existieren konnte. Wie man es geschafft hat, einfach nur in den Tag zu leben und tun und lassen konnte was man wollte, ohne groß darüber nach zu denken, was es mit sich bringt.
Und doch sind es genau diese Dinge, die man auf einmal so unendlich doll liebt, dass man gar nicht mehr ohne sein möchte. Man möchte einen Tagesrhythmus haben, man möchte nicht zu 100% flexibel sein können, man möchte ordentlicher und organisierter sein.
Von Tag zu Tag wird es mir bewusster, wie sehr sich doch mein heutiges Leben von damals unterscheidet, dass ich auf einmal erwachsen geworden bin, zumindest ein kleines Stück. Um nichts in der Welt würde ich mein jetziges Leben gegen ein anderes eintauschen, geschweige denn, dass ich jemals die kleinen Auslöser wieder hergeben werde. 
Ich liebe es Mama zu sein und noch viel mehr liebe ich natürlich diese zwei kleinen Wunder, die mich zu einem besseren Menschen machen. 
Wenn es nach mir ginge, würde ich ihnen jeden ihrer kleinen (und großen) Wünsche erfüllen, sie vor allem Übel der Welt beschützen und niemals "Nein" sagen. Um ihrer Selbstwillen lässt es sich jedoch nicht immer vermeiden ihnen etwas zu verbieten und auch nicht jedem Wunsch kann entsprochen werden. Nichts desto trotz versuche ich sie so glücklich wie nur irgend möglich zu machen und sie vor so viel schlechtem zu beschützen, wie es in meiner Macht steht. 
Ich wage gar nciht daran zu denken, was noch alles auf mich zu kommen und mir mein liebendes Mutterherz zerreißen wird, doch ich weiß, dass wenn ich es schaffe, meine Mäuse liebevoll stark fürs Leben zu machen, dann wird alles gut. 
Nein, ich vermisse keine Partys, lieber bringe ich meine Kinder mit einer Gutenachtgeschichte ins Bett. 
Ich brauche keinen Alkohol, lieber erfreue ich mich an den Fortschritten meiner Kinder.
Ich muss nicht ständig neue Dinge haben, lieber investiere ich in das Vergnügen meiner Engel.
Nichts macht mich glücklicher als ihr Lachen.
Ja, mein Leben hat sich stark verändert, aber vermissen tu ich mein altes Leben nicht!


♥Alexander♥, ♥Melina♥: 
Eure Mama liebt euch ganz unendlich doll!

Sonntag, 26. Juni 2011

♥♥♥ Danke ♥♥♥

Und nachdem ich es gute 10 Jahre aufgeschoben habe, habe ich mir gestern ein Herz gefasst und meinen ganzen Papierkram gemacht. Glaubt mir, wenn sich 10 Jahre lang nicht darum kümmert, dann kommt da ganz schön etwas zusammen. Natürlich habe ich nicht aus lauter Lust und Laune die Kisten und Körbe aus dem Keller gezerrt, sondern eher, weil ich jetzt ein Mamaschaf bin und ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat. 
Um das ganze perfekt zu machen, habe ich nun alles ins rollen gebracht, allerdings nicht ohne Hilfe, denn das wäre nicht möglich gewesen. So gibt es da zum einen meinen Schatz, der mich liebevoll in die richtige Richtung geschubst hat und mich nicht in Ruhe gelassen hat. Dann die lieben Freunde, die mir einen Tag lang meinen kleinen Prinzen abgenommen haben, damit ich genug Zeit habe und dann gebührt dem besten Familienfreund noch mein größter Dank dafür, dass er bis 3:30h mit an meinem Papiergedöns gesessen hat!
Heute bin ich ganz fix und fertig, denn meine Kinder interessiert es nicht wirklich, ob Mama lange wach war oder nicht, sie stehen schonungslos um 8h auf und wollen meine ganze Aufmerksamkeit. Das ist okay und ich mache es auch gerne. Davon mal abgesehen lenken sie mich ein wenig ab, denn es hat mich doch ein wenig mitgenommen, die unendlich scheinenden Papierberge zu sichten, ordnen und zu realisieren, was das alles ist.
Nun kann ich endlich zur Ruhe kommen und zu verdanken habe ich das den lieben und besten Menschen um mich herum! 
♥♥♥ Danke Leute, ohne euch hätte ich das NIE geschafft! ♥♥♥
Liebste Grüße,

Dienstag, 21. Juni 2011

Kleine Auszeiten

Irgendwann ergab es sich, dass mich jemand als Muttertier bezeichnete und *schwupps* wie das dann manchmal so ist, war ich von da an das Muttertier. Ich persönlich finde das ja nicht schlimm, immerhin gibt es nichts Schöneres, als meine beiden kleinen Schäfchen. Aber auch wenn einige sich dazu verleiten lassen mich als "Supermama" zu bezeichnen, so möchte ich hier ganz entschieden abwinken. Nicht aus falscher Bescheidenheit oder gar um noch mehr des Lobes zu erhaschen sondern weil ich ein ganz normales Mamaschaf bin. Jede Mutter will das Beste für ihre Lieben (so der Idealzustand) und versucht und macht und tut um dieses zu erreichen. Und so ist eben bei mir auch.
Eigentlich liebe ich es Mutter zu sein. Ich liebe meine kleinen Engel über alle Maßen und es gibt nichts  schöneres, als ihnen ins Gesicht zu blicken. Trotzdem, und dafür schäme ich mich kein bisschen, bin ich ausgesprochen froh, dass ich einen so tollen Partner und so unglaubliche Freunde haben, die mir ab und an dann auch mal ein bisschen Zeit für mich verschaffen.
Denn die braucht jedes Muttertier, wie sehr sie sich auch dagegen wehren mag. Klar ist es nicht einfach die lieben Kleinen jemandem anders zu überlassen, denn hey, wer kann schon so gut wie man selber für die Knirpse sorgen?! Aber zum Glück ist das ja auch gar nicht der Anspruch, den ICH stelle. Mir ist wichtig, dass ich der Person vertrauen kann und dass ich weiß, dass meine Spätze es gut haben. So kann ich genug neue Energie schöpfen mich wieder mit vollster Hingabe um meine Lieblinge zu kümmern und die Kids hatten unheimlich viel Spaß.
Gönnt euch diese kleinen Auszeiten, liebe Mütter, ihr braucht sie.
Bis dann,